förderer und sponsoren
des burgprojekts:

> Land Niederösterreich
> UNIQA Versicherungen AG
> Raiffeisen-Holding
   Niederösterreich-Wien als
   Gesellschafter

zwischen historischer substanz und zeitgemäßer nutzung:
die burg vor dem ausbau 2008-2010

Schon seit rund einem Jahrzehnt entspricht die Burg als Veranstaltungszentrum weder in der Größe, noch in der Ausstattung und in den Funktionsabläufen den heutigen Anforderungen. Auch für Aktivitäten im Burghof (Beispiel Sommerfestspiele) bietet sie bei Schlechtwetter keine geeigneten Ersatzräumlichkeiten.
Das Architektenteam Michael Treiber / Gregor Reisenberger (Sieger des 2006 durchgeführten Ideenwettbewerbs) aus Baden/NÖ hat ein Projekt entwickelt, das Möglichkeiten einer Adaptierung aufzeigt, die den heutigen Anforderungen und Standards hinsichtlich Nutzbarkeit, Architektur und Ausstattung, Raumakustik, Wärme- und Schallisolierung gerecht werden. Das historische Erscheinungsbild der Burg bleibt dabei erhalten.

Folgende Nutzungsanforderungen werden im Zuge der Adaptierung und Erweiterung umgesetzt:

  • Verbesserung der Infrastruktur des bestehenden Objektes (haustechnische und sanitäre Anlagen).
  • Verbesserung der Platzverhältnisse (dem eigentlichen Veranstaltungsbereich stehen nur unzureichend Pausen- und Foyerflächen zur Verfügung).
  • Schaffung einer besseren Nutzung durch Bau eines neuen Saales, der sämtlichen Anforderungen – von Konzerten über Theateraufführungen bis zu Messe- und Ballveranstaltungen – gerecht wird.
  • Logistische Erschließung des Objektes vom Marktplatz aus.
  • Behindertengerechte Ausführung.
  • Erhaltung des Burghofes als Veranstaltungsort (Sommertheater).

Geplant sind eine ebenerdige Erschließung (vom Marktplatz bzw. von der Hyrtlgasse aus), ein den heutigen Vorstellungen entsprechendes Foyer, richtig dimensionierte Besucher- und Künstlergarderoben, Lagerflächen, Küchen- und Cateringbereiche mit externer Anlieferung, weiters ein ausreichender Sanitärbereich – und vor allem ein behindertengerechter Zugang zu allen Räumlichkeiten (unter anderem durch Einbau von Liftanlagen).

Die Planung eines multifunktionalen Veranstaltungssaales für 400 Personen resultiert aus den steigenden Bedarfsanmeldungen der örtlichen Kulturträger, insbesondere der verschiedenen Theatergruppen und Vereine. Auch von privaten Nutzern ist eine stark steigende Nachfrage zu verzeichnen (insbesondere für Firmenfeiern und Familienfeiern aller Art).

Die Realisierung des Burgprojektes bietet einen markanten Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu anderen Veranstaltungszentren außerhalb des Ortes und sichert damit auch Arbeitsplätze. Die Einbettung der „neuen“ Burg in das Ortsmarketing stellt eine erhebliche Chance für die Gemeinde und im Besonderen auch für die Perchtoldsdorfer Gastronomie dar.

Die zentral gelegene, weithin bekannte Burg ist jenes Gebäude, das sicherlich das architektonische und kulturelle Erbe Perchtoldsdorfs am stärksten zum Ausdruck bringt und somit zu einer „Trademark“ der Marktgemeinde geworden ist. Die geplante Erweiterung bietet aus der Sicht der Gemeinde die Chance, die steigende Nachfrage und bisher nicht zu befriedigende Nutzungswünsche zu realisieren. Die Marktgemeinde erwartet sich von dieser baulichen Intervention wirtschaftliche und kulturtouristische Impulse für den Ort und den Süden Niederösterreichs.

 

Uniqa. Die Versicherung einer neuen Generation.
Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien
Sponsorpartner der Marktgemeinde Perchtoldsdorf bei der Realisierung des Burgprojekts.

Die Burg zur Zeit der 1. Türkenbelagerung 1529. Reproduktionszeichnung von Paul Katzberger.

Westansicht der Burg, nach 1529. Reproduktionszeichnung von Paul Katzberger.


Buchtipp
Paul Katzberger, Die Burg von Perchtoldsdorf. Verlag der Marktgemeinde Perchtoldsdorf. Perchtoldsdorf 1990. Erhältlich im Buchhandel und im Infocenter

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